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Führungskräftecoaching

Viele Führungskräfte schlafen zu wenig. Es gehört sogar zu unserer Arbeitskultur, diejenigen zu bewundern, die mit nur wenig Schlaf auszukommen scheinen. Dabei ist es nicht nur ungesund, sondern schadet dem Unternehmen.



Jeder fünfte Manager hierzulande zwingt sich zu fünf Stunden Schlaf oder weniger. Ein großer Anteil zeigt sich davon überzeugt, mit wenig Schlaf auskommen zu müssen.



Der US-Schlafforscher Mark Rosekind fand heraus, dass man 50 Prozent seiner Entscheidungsfähigkeit und 20 Prozent seiner Gedächtnisleistung verliert, wenn man nur fünf Stunden statt acht schläft. Und beides, Entscheidungsfähigkeit und Gedächtnisleistung, sind Eigenschaften, die eine gute Führungskraft ausmachen.



Charles Czeisler, Professor an der Harvard University, drückt es drastisch aus: "Müde Manager handeln wie Betrunkene". "Ansonsten intelligente und wohlerzogene Manager benehmen sich anders, wenn sie übermüdet sind: Sie beschimpfen ihre Mitarbeiter, treffen unkluge Entscheidungen, die die Zukunft ihres Unternehmens beeinflussen, und halten wirre Vorträge vor ihren Kollegen, den Kunden, der Presse oder den Shareholdern."



Verschiedene Untersuchungen zeigen zudem, dass sich Schlafmangel auf die Ausstrahlung von Menschen niederschlägt: Sie werden von anderen Menschen als antriebslos und ungesund wahrgenommen.



Eine Studie legt dar, dass 59 Prozent der deutschen Führungskräfte unter schweren Schlafstörungen leiden. Sie können länger nicht einschlafen oder wachen im Laufe der Nacht mehrmals auf. Dadurch besteht "naturgemäß eine erhebliche Leistungsminderung bis hin zur Tagesschläfrigkeit für den Folgetag", erklärte die Studie.



Langfristig führen Schlafstörungen zu emotionalen Reaktionen und Leistungseinbrüchen. "Nicht selten bemerken die Betroffenen und deren Umfeld eine alleine dadurch bedingte Änderung des Persönlichkeitsstils in Richtung erhöhter Impulsivität oder Rückzug und Depressivität", bringt die Studie zum Ausdruck.



Die Entwicklung dieses Trends ist in unserer heutigen Arbeitskultur zu sehen. Sie glorifiziere Schlaflosigkeit in einer Art und Weise, "wie wir einst Personen verherrlichten, die übermäßig viel Alkohol vertragen konnten", so vergleicht die Studie. Wer meint, der stressige Alltag in der Chefetage lasse sich mit nur vier Stunden Schlaf pro Nacht und regelmäßigem Jetlag bewältigen, indem man am Tag acht Tassen Kaffee konsumiere, täusche sich und andere ganz gewaltig.



Die Leistungsfähigkeit übernächtigter Manager ist so stark herabgesetzt, wie bei einem Blutalkoholgehalt von einem Promille.

Schlafstörungen und selbst auferlegte kurze Nachtschlafphasen sind eines der eindeutigsten Anzeichen beruflicher Überforderung. Sie Signalisieren einen unbedingten Bedarf, die Kenntnisse um Rollenanforderung, Persönlichkeitsentwicklung und fachlicher Professionalisierung auszuweiten.

Gute und erfolgreiche Manager zeichnen sich durch eine Vielzahl vorbildlichen Verhaltens aus. Kurze Nächte gehören nicht dazu. Sie beschreiben alleinig Unprofessionalität im Beruf und Ignoranz gegenüber der eigenen Gesundheit und Mitmenschen.

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