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Den eigentlichen Bedarf ignoriert: Reform der Pflegeausbildung

Prozessoptimierung

In dieser Woche ist die Reform der Pflegeausbildung in Deutschland beschlossen worden. Aus einem hochwillkommenen und langersehnten Entwurf, der die Handschrift der Branchenkenner trug ist ein, für Fachleute nicht nachvollziehbares und am eigentlichen Bedarf vorbei, beschnittenes und uminterpretiertes Gesetz geworden, mit dem die Zukunft der Pflege, insbesondere deren Professionalität und Qualität, schwer geschädigt wird.

Die Pflegeberufe sollten attraktiver gemacht werden - Das war der Gedanke der Branche. Die Standards werden abgesenkt und verallgemeinert - Das ist heraus gekommen.

Während branchenübergreifend Berufsbilder immer weiter spezialisiert werden und somit immer neue Berufe entstehen können, hat die Bundesregierung in dieser Reform auf das Modell der Integration gesetzt: Alle Auszubildenden in der Pflege lernen zwei Jahre lang identische Inhalte. Danach folgt ein Jahr der Spezialisierung in die Richtung Generalität, Kranken-, Kinder- und Altenpflege.

Drei gänzlich unterschiedliche Berufsbilder werden ab jetzt verallgemeinert. Ein Schritt in die falsche Richtung, der unbedingt korrigiert werden muss bevor Schaden entsteht.

Unseren Kunden aus Medizin und Pflege stehen wir bereits seit dem Beschluss am Mittwoch dieser Woche mit professionellem Rat zur Seite, was diese Reform bezüglich Rekrutierung, Ausbildung, Personalplanung und Nachfolgesicherung für Folgen haben wird und wie sie diesen begegnen können.

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